Safran: Die Wirkung

Safran gilt seit Tausenden von Jahren als Heilmittel – 1600 v. Chr. wird Safran im medizinischen Papyrus Ebers als Mittel bei Augenkrankheiten, Gicht, Leberkrankheiten oder Anämie erwähnt, Ilias lobte die Pflanze und Hippokrates (460-377 v. Chr.) empfahl Safran als Frauenheilmittel – im späten Mittelalter galt Safran in Verbindung mit Rose und Lilie als Lebenselixier.

Safran galt als Pflanze, die auf die Organe eine revitalisierende Wirkung hat und allgemein den Körper verjüngt. Darum wurde den Safranelixieren eine lebensverlängernde Wirkung nachgesagt. Auch heute werden wieder verstärkt Elixiere angeboten, die den Kreislauf anregen, die Verdauung positiv beeinflussen und so Wirkungen, wie Gewichtsabnahme oder körperliche Fitness, versprechen.

Safran gilt, im Übrigen wie alle Gewürze, als appetitanregend und Verdauung fördernd, auch werden ihm Cholesterin senkende Eigenschaften und ein verbessertes Fließen des Blutes (Schutz vor Arteriosklerose) nachgesagt.

Der Genuss von zuviel Safran ist schädlich: 5-10 Gramm Safran führen sehr häufig zu blutigen Durchfällen, rauschartigen Zuständen, Erbrechen, Schwindel und Blutungen in der Gebärmutter, 20 Gramm sind tödlich. Man bezeichnete das früher als „der fröhliche, lachende Tod“. Im ersten Stadium starker Lachreiz, dann Herzklopfen, Schwindel und Sinnestäuschungen. Später tritt eine Lähmung des Zentralnervensystems ein, was zum Tod führt.

 

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